Presseartikel – „SZ-Serie Windkraft“ im Überblick

Lassen Sie uns für Sie suchen!

EIn Klick aufs Bild startet die Suche nach Artikeln der "Serie Windkraft" der Saarbrücker Zeitung

Gut gemacht oder gut gemeint?

(aktualisiert am 12.05.2017)

Die Saarbrücker Zeitung hat Ende Januar 2017 im Vorfeld der Landtagswahlen eine mehrteilige Artikelserie zum Thema Windkraft gestartet, die sie mit dem letzten Bericht am 10. Mai beendet hat. Darin hat sie etliche Detailfragen zum "Ausbau der Windkraftnutzung im Saarland" beleuchtet, Verantwortliche interviewt und verschiedene Für- und Gegensprecher zu Wort kommen lassen. Auch unsere BI hat sich rege an den Diskussionen beteiligt, Informationen geliefert sowie die Möglichkeit des Leserbriefs genutzt.

Einige der Autoren haben sich durchaus um eine ausgewogene Berichterstattung bemüht - aber längst nicht alle. Bei vielen Themenpunkten hätte man mit wenig mehr Rechercheaufwand gravierende Unstimmigkeiten und Fehleinschätzungen, vor allem hinsichtlich Umweltbelastungen und Genehmigungsverfahren finden und darstellen können. Die von uns immer wieder angeprangerten Hauptpunkte wie die unzumutbare Belastung von Mensch und Natur, Verlust von Kulturlandschaft, Gefahren durch Brandlasten und Eiswurf und der Infragestellung des tatsächlichen Beitrags dieser Anlagen zum Klimaschutz wurden gestreift, aber nicht wirklich erörtert. Sicherlich wäre auch der intensive Austausch der vielen Bürgerinitiativen im Land mit den politischen Entscheidungsträgern und ihr Einfluss auf die Koalitionsverhandlungen für sich allein schon einen Bericht wert gewesen (siehe Beitrag zum Interview mit Jakob Fuhrmann).

Unser Fazit: 

"Nett, dass die SZ berichtet hat. Aber ist der Leser nun dadurch schlauer geworden?"

Wir meinen:

"Das kann es nicht schon gewesen sein!"

Aber wir möchten Ihnen diese Informationsquelle nicht vorenthalten. Machen Sie sich selbst ein Bild und lesen Sie die Beiträge nochmals in der Übersicht.

Da wir keinen Einfluss auf die angezeigten und verlinkten Beiträge haben, müssen wir an dieser Stelle ausdrücklich auf den Haftungsausschluss  in unserem Impressum für externe Webseiten Dritter hinweisen.

 

Neue Simulationen!

Wir haben den Menübereich Windpark/Visualisierung ergänzt.

Sehen Sie, wie die geplanten Windkraftanlagen den Wald zwischen Altforweiler und Wadgassen verändern und wie Sie selbst das Landschaftsbild zukünftig aus den verschiedenen Blickrichtungen wahrnehmen werden.

Luftbild über Altforweiler
Beispielansicht aus unserer Simulation

Die Bilder wurden mit Google Earth erstellt und zeigen virtuelle Ansichten in realen Dimensionen.

Übrigens:

Der Bereich Visualisierung ist nun auch technisch überarbeitet, damit Fotos und Videos auf dem Smartphone oder Tablet gut dargestellt werden.

 

Zeigen Sie sie Ihrer Familie und Ihren Bekannten oder posten Sie einen Hinweis in Ihr soziales Netzwerk.

Presseartikel – Abstimmung im Wadgasser Gemeinderat über die Änderung des Flächennutzungsplans

"Wadgasser Rat knapp für Windkraft-Flächen"

Die Ausweisung der Konzentrationszone ist beschlossen

Die Abstimmung im Wadgasser Gemeinderat und die vorangegangenen Diskussionen am 04. April haben wieder deutlich gemacht, wie unterschiedlich die Meinungen über Sinn und Unsinn der Ausweisung einer solchen Konzentrationszone sind.

Bewahrt uns die Änderung des Flächennutzungsplans vor Schlimmerem (da die theoretisch bebaubare Fläche dadurch deutlich kleiner wird) oder ist sie geradezu eine Einladung an die Planer und Investoren nun mehr als nur ein Windrad auf Wadgasser Gebiet zu errichten. Diese Frage spaltete nicht nur den Gemeinderat, sondern bestimmte auch die Diskussionen innerhalb der BI sowie in der Bevölkerung.

Nun ist sie entschieden. Mit nur einer Stimme Mehrheit folgte der Rat der Empfehlung des Bürgermeisters Sebastian Greiber.

Lesen Sie den Artikel von Johannes Werres aus der Saarbrücker Zeitung vom 06. April als PDF-Datei (Bild klicken) oder direkt über diesen Link zur Saarbrücker Zeitung.

Saarbrücker Zeitung vom 06.04.2017

Infostand am Wahlsonntag bei der IVV in Differten

Motto: Gegen den "WINDWAHNSINN IM WALD"

Am 25.03. und  26.03.2017 waren die "Wanderfalken Differten e.V." Ausrichter der 33. Internationalen Volkswanderung im Warndttal.  Am Sonntag, dem Wahlsonntag im Saarland, bot sich für unsere BI die Gelegenheit, die Wanderer an einem Info-Stand in direkter Nähe zur Bistalhalle Differten auf den drohenden "Windwahnsinn im Wald" hinzuweisen.

"Seit langem nicht so viel geredet"

Der Infostand war von 9 Uhr morgens bis gegen 14 Uhr zunächst mit drei, später mit zwei Personen besetzt. Bei über 1800 Wanderern in Differten kam da bei unseren Unterstützern keine Langweile auf.

Die Ansprache der Wanderer wurde mit dem neuen Flyer eingeleitet, den die BI für solche Anlässe entworfen hat. Die Gesprächspartner begegneten unserer Sache überwiegend "positiv", wobei auffiel, dass auch Naturfreunde aus dem nahen Frankreich und Luxemburg dem Thema sehr aufgeschlossen gegenüberstehen.

Zum Flyer hier klicken

Unser grosses Banner war derweil unübersehbar am Waldeingang in Richtung Tierpark plaziert und am Forsthaus Differten hängt seit diesem Tag eine Infobox, die auch zukünftig als permanente Verteilstation dienen wird. Dafür ein Dankeschön an unser Vereinsmitglied Klemens Frey.

Als tollen Erfolg für ihre Bemühung dürfen unsere Aktiven für sich verbuchen, dass 140 Unterschriften gesammelt und für die Bürgerinitiative sogar ein neues Mitglied geworben werden konnten.

Das verdanken wir dem engagierten Einsatz der Organisatoren Martin Kuhn und Karl-Heinz Weiß und den beiden Helfern vor Ort, die die Sache am Wahltag im kleinem Team auf die Füße gestellt haben.

Und natürlich bedanken wir uns auch bei den Differter Wanderfalken als Hausherren dieses Wandertags, die die Bürgerinitiative dort "zu Wort kommen" ließen.

 

Hier einige Fotos dieser Aktion

Video – Windkraftanlagen bedrohen den Rotmilan. Zu sehen in Terra X „Kielings wilde Welt (Teil 1/2)“

"Die letzten ihrer Art"

Unter diesem Titel berichtet der bekannte Naturfilmer Andreas Kieling in der ZDF-Serie Terra X über die Rotmilane in Deutschland.

Rotmilane zählen zu den am stärksten gefährdeten Arten weltweit. 60 Prozent der Weltpopulation dieses faszinierenden Vogels leben bei uns in Deutschland, doch die schönen Greife benötigen weitaus mehr Raum, als die Betreiber von Windkraftanlagen ihnen zugestehen wollen. In diesem Beitrag unterstützt Kieling Vogelforscher dabei, Rotmilane mit Sendern zu versehen. Durch den Einsatz modernster Technik wird deutlich, dass sich diese Tiere nicht an die ihnen zugestandenen Korridore halten.

Highspeed-Aufnahmen, Zeitraffer, Bilder einer Nestkamera, Nasa-Bilder aus dem Weltraum und Luftaufnahmen lassen den Zuschauer staunen.

 

 

 

Kielings wilde Welt (Teil 1)

Folgen Sie unserem Link in die Mediathek des ZDF (Bild anklicken) und machen Sie sich ab Zeitmarke 34:15 selbst ein Bild über die Situation (Dauer ca. 10 min).
Am besten genießen Sie aber die komplette Sendung mit Tierportraits aus vielen Teilen dieser Welt.

Presseartikel – Informationsveranstaltung zur geplanten Änderung des Flächennutzungsplans

Saarbrücker Zeitung vom 22.03.2017

Informationsveranstaltung des Wadgasser Bürgermeisters zur geplanten Änderung des Flächennutzungsplans

Kontroverse Diskussionen!

Am 20. März 2017 hatte Wadgassens Bürgermeister Sebastian Greiber alle Interessierten für 19:00 Uhr in den Großen Saal des Abteihofes eingeladen, um im Vorfeld der Gemeinratssitzung am 4. April über den aktuellen Planungs- und Sachstand der Flächennutzungsplanänderung zur Er­rich­tung von Windkrafträder im Wadgasser Wald zu informieren.
Dabei hat sich wieder gezeigt, dass das Thema "Flächennutzungsplan" und die gesetzliche Lage dazu sehr komplex ist und durchaus Raum für unterschiedliche Interpretationen bietet.

Da neben dem Bürgermeister und Herrn Heinrich, dem Leiter des Umweltamtes der Gemeinde, auch Herr Achim Kessler von der Investorfirma Nadeva aus Glücksburg sowie einige Windkraftbefürworter im Saal waren, kam es im Laufe der Veranstaltung zu einem angeregten Meinungsaustausch.

Lesen Sie den Artikel der Saarbrücker Zeitung als PDF-Datei (Bild klicken) oder direkt über diesen Link zur Saarbrücker Zeitung.

Online Petition – Gegen weitere Windkraftanlagen im Saarland

„Fragen an den Autor“ vom 22. Januar 2017: Georg Etscheit zu seinem Buch „Geopferte Landschaften“

Georg Etscheit bei "Fragen an den Autor"

In seiner lezten Sendung der beliebten Reihe "Fragen an den Autor", die Jürgen Albers für das SR2 Kulturradio moderierte, hat er sich Georg Etscheit als Gast eingeladen. Etscheit ist Jahrgang 1962, Autor und freier Journalist. Er wurde bei der Nachrichtenagentur dpa ausgebildet und schreibt unter anderem für die ZEIT, ZEIT online, dpa und die Süddeutsche Zeitung.

In seinem Buch "Geopferte Landschaften" beschreibt er als Herausgeber die Schattenseiten der Energiewende.

Aus einem Post von "Alex" vom 17.01.2017:  Dazu geben verschiedene Autoren aus unterschiedlichen Bereichen von Physik bis Meeresforschung die Fakten, angereichert mit ihren persönlichen Ansichten, wieder. Dadurch ergibt sich ein Gesamtbild der Lage, die ein einzelner Autor nur schwerlich erreichen kann. Und es ist erschreckend. Auch wer für die Energiewende ist, sollte sich zumindest informieren, so geballt bekommt man das Wissen zum Thema schwerlich woanders geboten.

"Tatsache ist: Die übereilt und planlos in Szene gesetzte Energiewende hat einen ungeheuren Wildwuchs an Windrädern und Solaranlagen hervorgebracht und droht sich zu dem bisher rasantesten Flächenverbrauch aller Zeiten in unserem Land zu entwickeln. Die letzten unzerstörten Landschaften und Naturreservate werden dafür geopfert."

»Ein provokantes Buch, das den Finger in Wunden legt und dessen Grundthese nachdenklich stimmt: Der extensive technologische Klimaschutz zerstöre, was er zu schützen vorgebe.«

Stuttgarter Zeitung, Christoph Link (30.12.2016)