Presseartikel – „Aus für den Windpark im Fröhner Wald“

Die Landesregierung macht ernst und entzieht erstmals "historisch alte" Waldbestände der Windkraftnutzung.

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Saarforst kündigt Windkraft-Pachtvertrag mit RAG montanWind

[gemäss Pressemitteilung Nr. 062 des saarländischen Umweltministeriums]

Auf Staatsforstflächen im Fröhner Wald werden keine neuen Windanlagen mehr gebaut. Nach Angaben von Umweltminister Jost kündigte der Saarforst den Pachtvertrag mit der RAG Montan Immobilien. Diese wollte ursprünglich drei Windenergieanlagen bauen. Nach Problemen mit der Genehmigung hatte sie sich vorbehalten, einen neuen Antrag zu stellen. Das ist nun nicht mehr möglich. CDU und SPD hatten im Koalitionsvertrag vereinbart, dass auf historisch alten Waldstandorten Windanlagen im Staatswald nur erlaubt werden, wenn es besonders geeignete Standorte sind.

Ausführlicherer Bericht in der Regionalausgabe

In der Regionalausgabe für Saarbrücken und Heusweiler berichtet die Saarbrücker Zeitung etwas ausführlicher unter dem Titel "Aus für den Windpark im Fröhner Wald"

Darin heißt es:

"Auch weitere Vertrags-Kündigungen sind möglich: Umweltminister Jost erklärte,

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Rückblick zum Offenen Treffen vom 7. Juni 2017

Viele Informationen zur Arbeit unserer Bürgerinitiative

Am 7. Juni fand in der "Alten Abtei" in Wadgassen wieder ein offenes Treffen statt, zu dem wir alle interessierten Bürger eingeladen hatten. Zu unserer großen Freude konnten wir zahlreiche Gäste begrüßen, von denen einige auch zum ersten Mal unserem Aufruf gefolgt waren.

Die Moderation und Gestaltung übernahm an diesem Abend unser Vorstandsmitglied Karl-Heinz Latz, unterstützt von Björn Gehl, Karl-Heinz Weiss und Roland Hick.

"Ein dichtgedrängtes Programm"

mit einer Fülle von Informationen hatten wir für diesen Abend zusammengestellt.

Zunächst rekapitulierte Herr Latz die Aktionen und Termine unserer BI im zeitlichen Kontext der Landtagswahl und der darauffolgenden Wochen. Es gab in dieser Zeit diverse Kontaktpunkte in die politischen Gremien der Gemeinden Wadgassen und Überherrn und der Landesregierung. In Einzelterminen und in Zusammenarbeit mit dem Aktionsbündnis "Gegenwind Saar" konnten wir mehrfach unsere Argumente gegen Windkraftanlagen in Waldgebieten darstellen und das auch noch rechtzeitig vor Beginn der Koalitionsverhandlungen und der damit verbundenen Ausarbeitung des neuen Koalitionsvertrags zwischen CDU und SPD Saar für die kommende Legislaturperiode.

Anschliessend wurden diejenigen Passagen des Koalitionsvertrags vorgestellt und kommentiert, die

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Frischer Wind im Koalitionsvertrag 2017 von CDU und SPD?

Merke: "Der saarländische Staatswald ist und bleibt Bürgerwald!"

Der Koalitionsvertrag für die 16. Legislaturperiode im Saarländischen Landtag für den Zeitraum 2017 bis 2022 ist nun verhandelt und verabschiedet.

Dem Thema "Erneuerbare Energien" ist in Kapitel 5 Raum gegeben. Spannend aus Sicht unseres Kampfes gegen Windenergieanlagen im Wald wird es jedoch erst im Kapitel 13 unter dem Titel "Umwelt und Naturschutz für ein lebenswertes Saarland". Dort findet sich ab Seite 120 ein Abschnitt "Waldbewirtschaftung im Saarland".

Darin haben die Koalitionäre eine Kernthese verankert, die auch ein Leitmotv unseres Handelns ist.

Dieser Satz markiert die Messlatte, an der wir die künftigen Entscheidungen der Landesregierung und ihrer Behörden messen werden.

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Saarland: Windkraftanlage tötet Rotmilan

Ein schwarzer Tag für den Tierschutz im Saarland!

Am 8. Mai 2017 wurde unter den Windkraftanlagen in Schmelz-Bettingen ein toter Rotmilan aufgefunden, der offensichtlich durch einen Rotorenschlag getötet wurde. Das ist vor allem deshalb ungeheuerlich, weil die Ansiedlung dieses streng geschützten Vogels und seine Flugrouten bereits vor der Genehmigung der dortigen WKA's bekannt und in einem Gutachten dokumentiert waren.

Weil gerade Brutzeit ist, sind die Nestlinge in der Folge elendig verhungert.

Sehen Sie in den nachfolgend aufgeführten pdf-Dateien die von Dipl.-Ing. Peter Voit bereitgestellte Beschreibung des Fundes und eine Darstellung aus dem Vogelarten-Gutachten zur Raumnutzung des Rotmilans am WKA-Standort. Allein dieses Gutachten von Oktober 2015 spricht für sich.

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Interview des SR3 mit Jakob Fuhrmann von „Gegenwind Saar“ vom 12. Mai 2017

„Versprechungen sind umgesetzt worden“

Im Interview mit dem Radiosender SR3 vom 12. Mai 2017 berichtet Jakob Fuhrmann vom Aktionsbündnis "Gegenwind Saarland" über die interessanten Gesprächstermine mit der Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und den politischen Umdenkungsprozess in der CDU Saar, der aufgrund der massiven Gegenwehr gegen den Windwahnsinn im Saarland eingesetzt hat. Dieses Umdenken fand in der Endphase des Wahlkampfs (!) unmittelbar vor der Landtagswahl statt und lässt sich im neuen Koalitionsvertrag auch deutlich erkennen.

Auch wenn sich Herr Fuhrmann zu dieser Entwicklung zufrieden äussert, so bleibt doch anzumerken, dass es sich bei den Zusagen im Wesentlichen um Ankündigungen handelt, während draussen im Wald weiterhin Fakten geschaffen werden. Aber man kann tatsächlich feststellen:

"Ein Anfang zum Besseren ist gemacht!".

Und dazu haben die Bürger mit Behaarlichkeit und sehr viel Engagement beigetragen. Sicher ist aber auch, dass es keinen Grund zum Ausruhen gibt und die zahlreichen Bürgerinitiativen dieses Landes den politischen Entwicklungsprozess bzgl. Windkraft in Wäldern weiterhin "sehr initiativ" begleiten werden.

 

NEU: Offenes Treffen in Altforweiler

Wir freuen uns, dass nun auch für die Bürger aus Überherrn und seinen Ortsteilen offene Treffen stattfinden können.

Mitglieder unserer Bürgerinitiative informieren über den geplanten Windpark Überherrn/Wadgassen mit Fokus auf die Fragestellungen der Überherrner Bürger.

Folgen Sie unserer Einladung und informieren Sie sich

am   17. Mai 2017
im    Gasthaus Schuppen in Altforweiler

Presseartikel – „SZ-Serie Windkraft“ im Überblick

Lassen Sie uns für Sie suchen!

EIn Klick aufs Bild startet die Suche nach Artikeln der "Serie Windkraft" der Saarbrücker Zeitung

Gut gemacht oder gut gemeint?

(aktualisiert am 12.05.2017)

Die Saarbrücker Zeitung hat Ende Januar 2017 im Vorfeld der Landtagswahlen eine mehrteilige Artikelserie zum Thema Windkraft gestartet, die sie mit dem letzten Bericht am 10. Mai beendet hat. Darin hat sie etliche Detailfragen zum "Ausbau der Windkraftnutzung im Saarland" beleuchtet, Verantwortliche interviewt und verschiedene Für- und Gegensprecher zu Wort kommen lassen. Auch unsere BI hat sich rege an den Diskussionen beteiligt, Informationen geliefert sowie die Möglichkeit des Leserbriefs genutzt.

Einige der Autoren haben sich durchaus um eine ausgewogene Berichterstattung bemüht - aber längst nicht alle. Bei vielen Themenpunkten hätte man mit wenig mehr Rechercheaufwand gravierende Unstimmigkeiten und Fehleinschätzungen, vor allem hinsichtlich Umweltbelastungen und Genehmigungsverfahren finden und darstellen können. Die von uns immer wieder angeprangerten Hauptpunkte wie die unzumutbare Belastung von Mensch und Natur, Verlust von Kulturlandschaft, Gefahren durch Brandlasten und Eiswurf und der Infragestellung des tatsächlichen Beitrags dieser Anlagen zum Klimaschutz wurden gestreift, aber nicht wirklich erörtert. Sicherlich wäre auch der intensive Austausch der vielen Bürgerinitiativen im Land mit den politischen Entscheidungsträgern und ihr Einfluss auf die Koalitionsverhandlungen für sich allein schon einen Bericht wert gewesen (siehe Beitrag zum Interview mit Jakob Fuhrmann).

Unser Fazit: 

"Nett, dass die SZ berichtet hat. Aber ist der Leser nun dadurch schlauer geworden?"

Wir meinen:

"Das kann es nicht schon gewesen sein!"

Aber wir möchten Ihnen diese Informationsquelle nicht vorenthalten. Machen Sie sich selbst ein Bild und lesen Sie die Beiträge nochmals in der Übersicht.

Da wir keinen Einfluss auf die angezeigten und verlinkten Beiträge haben, müssen wir an dieser Stelle ausdrücklich auf den Haftungsausschluss  in unserem Impressum für externe Webseiten Dritter hinweisen.

 

Neue Simulationen!

Wir haben den Menübereich Windpark/Visualisierung ergänzt.

Sehen Sie, wie die geplanten Windkraftanlagen den Wald zwischen Altforweiler und Wadgassen verändern und wie Sie selbst das Landschaftsbild zukünftig aus den verschiedenen Blickrichtungen wahrnehmen werden.

Luftbild über Altforweiler
Beispielansicht aus unserer Simulation

Die Bilder wurden mit Google Earth erstellt und zeigen virtuelle Ansichten in realen Dimensionen.

Übrigens:

Der Bereich Visualisierung ist nun auch technisch überarbeitet, damit Fotos und Videos auf dem Smartphone oder Tablet gut dargestellt werden.

 

Zeigen Sie sie Ihrer Familie und Ihren Bekannten oder posten Sie einen Hinweis in Ihr soziales Netzwerk.

Presseartikel – Abstimmung im Wadgasser Gemeinderat über die Änderung des Flächennutzungsplans

"Wadgasser Rat knapp für Windkraft-Flächen"

Die Ausweisung der Konzentrationszone ist beschlossen

Die Abstimmung im Wadgasser Gemeinderat und die vorangegangenen Diskussionen am 04. April haben wieder deutlich gemacht, wie unterschiedlich die Meinungen über Sinn und Unsinn der Ausweisung einer solchen Konzentrationszone sind.

Bewahrt uns die Änderung des Flächennutzungsplans vor Schlimmerem (da die theoretisch bebaubare Fläche dadurch deutlich kleiner wird) oder ist sie geradezu eine Einladung an die Planer und Investoren nun mehr als nur ein Windrad auf Wadgasser Gebiet zu errichten. Diese Frage spaltete nicht nur den Gemeinderat, sondern bestimmte auch die Diskussionen innerhalb der BI sowie in der Bevölkerung.

Nun ist sie entschieden. Mit nur einer Stimme Mehrheit folgte der Rat der Empfehlung des Bürgermeisters Sebastian Greiber.

Lesen Sie den Artikel von Johannes Werres aus der Saarbrücker Zeitung vom 06. April als PDF-Datei (Bild klicken) oder direkt über diesen Link zur Saarbrücker Zeitung.

Saarbrücker Zeitung vom 06.04.2017

Infostand am Wahlsonntag bei der IVV in Differten

Motto: Gegen den "WINDWAHNSINN IM WALD"

Am 25.03. und  26.03.2017 waren die "Wanderfalken Differten e.V." Ausrichter der 33. Internationalen Volkswanderung im Warndttal.  Am Sonntag, dem Wahlsonntag im Saarland, bot sich für unsere BI die Gelegenheit, die Wanderer an einem Info-Stand in direkter Nähe zur Bistalhalle Differten auf den drohenden "Windwahnsinn im Wald" hinzuweisen.

"Seit langem nicht so viel geredet"

Der Infostand war von 9 Uhr morgens bis gegen 14 Uhr zunächst mit drei, später mit zwei Personen besetzt. Bei über 1800 Wanderern in Differten kam da bei unseren Unterstützern keine Langweile auf.

Die Ansprache der Wanderer wurde mit dem neuen Flyer eingeleitet, den die BI für solche Anlässe entworfen hat. Die Gesprächspartner begegneten unserer Sache überwiegend "positiv", wobei auffiel, dass auch Naturfreunde aus dem nahen Frankreich und Luxemburg dem Thema sehr aufgeschlossen gegenüberstehen.

Zum Flyer hier klicken

Unser grosses Banner war derweil unübersehbar am Waldeingang in Richtung Tierpark plaziert und am Forsthaus Differten hängt seit diesem Tag eine Infobox, die auch zukünftig als permanente Verteilstation dienen wird. Dafür ein Dankeschön an unser Vereinsmitglied Klemens Frey.

Als tollen Erfolg für ihre Bemühung dürfen unsere Aktiven für sich verbuchen, dass 140 Unterschriften gesammelt und für die Bürgerinitiative sogar ein neues Mitglied geworben werden konnten.

Das verdanken wir dem engagierten Einsatz der Organisatoren Martin Kuhn und Karl-Heinz Weiß und den beiden Helfern vor Ort, die die Sache am Wahltag im kleinem Team auf die Füße gestellt haben.

Und natürlich bedanken wir uns auch bei den Differter Wanderfalken als Hausherren dieses Wandertags, die die Bürgerinitiative dort "zu Wort kommen" ließen.

 

Hier einige Fotos dieser Aktion